Architektur und Bauwirtschaft
in Zeiten der Bauwende.
Strategisches Wissen für eine Branche im Wandel.
Die Rahmenbedingungen für das Bauen werden komplexer, die Zeitfenster für Lösungen kleiner. Zwischen neuen Regulierungen, zirkulären Innovationen und dem Klimawandel ist Information heute ein entscheidender Baustoff. Wir liefern Ihnen nicht einfach nur Nachrichten, sondern die notwendige Orientierung. Kompakt, fachlich fundiert und immer mit dem Blick auf das, was morgen Standard ist.
Konvent der Baukultur 2026: Gute Gestaltung als Schlüssel für die Bauwende
Wie gelingt eine Bauwende, die nicht nur Ressourcen schont, sondern auch lebenswerte Städte und Quartiere schafft? Antworten darauf lieferte der Konvent der Baukultur 2026, der am 10. und 11. Juni in Potsdam stattfand. Mehr als 1.600 Besucherinnen und Besucher diskutierten über die Zukunft des Planens und Bauens – von ...weiterlesen
Eine LPG wird zum Kunstareal: Umbau in Brandenburg von augustinundfrank/winkler
Für die Malerin Katharina Grosse und die von ihr gegründete Kunststiftung Wunderblock transformiert das Berliner Büro augustinundfrank/winkler aktuell ein ehemaliges LPG-Areal in Groß Kreutz bei Berlin zum Kunstort. Die Freiraumgestaltung für das 6,3 Hektar große Gelände erarbeitete der niederländische Landschaftsarchitekt Piet Oudolf zusammen mit Deltavormgroep (Utrecht). Nach einer großflächigen ...weiterlesen
Wissenschaft für nachhaltige Stadtentwicklung: Peter Jakubowski übernimmt Leitung des BBSR
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat eine neue Spitze. Der promovierte Volkswirt Peter Jakubowski löst Markus Eltges ab, der die Behörde seit 2019 geführt hatte. Jakubowski leitete zuletzt seit 2020 die Abteilung „Raum- und Stadtentwicklung“ des Instituts, so die Pressemitteilung des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR), zu dem die ...weiterlesen
Reis im Zement: Wohnhaus von Summary bei Porto
In der portugiesischen Kleinstadt Esmoriz, rund 25 Kilometer südlich von Porto, hat das Büro Summary ein experimentelles Wohnhaus errichtet. Was nach rauem Beton aussieht, enthält zu einem erheblichen Teil Abfälle aus der Reisverarbeitung. Die Dämmschicht besteht aus einem Zement-Komposit, das mit Reishülsen angereichert wurde. Die Wahl des Materials hat einen regionalen ...weiterlesen
Vom Brauereiturm zur Kletterhalle: Umbau von Brückner & Brückner in Tirschenreuth
Im oberpfälzischen Tirschenreuth hat ein ehemaliger Brauereiturm eine neue Funktion erhalten. Brückner & Brückner Architekten verwandelten den historischen Baukörper in ein Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins. Das Gebäude liegt am Rande des Platzes am See, der seit 2012 auf dem früheren Brauereigelände eine zeitgenössische Dorfmitte bildet. Grundstruktur und Hülle des Bestandsbaus ...weiterlesen
Unterm Wolldach: Eine Skulptur im Schlosspark Grafenegg untersucht das Potenzial von Schafwolle als Baustoff
Schafschurwolle ist ein nachwachsender Rohstoff, der zu 100 Prozent recycelbar und wiederverwendbar ist – und er ist massenhaft vorhanden, da er in der hiesigen Textilproduktion kaum noch genutzt wird, Schafe jedoch regelmäßig geschoren werden müssen. Ließe sich dieses CO₂-neutrale Material nicht zum Bauen nutzen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ...weiterlesen
Vom Büro zum Loft: Umnutzung in Zürich von Züst Gübeli Gambetti
Das ehemalige Bürogebäude The Brick 80 im Zürcher Quartier Leutschenbach beherbergt nach seinem Umbau Wohnungen, Ateliers und Gewerbe. Züst Gübeli Gambetti Architektur und Städtebau (Zürich) beweisen mit dem Projekt, wie sich Bürobauten der 1980er Jahre mit geringer Eingriffstiefe zu Wohnraum umnutzen lassen. Der Bau über 15.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche liegt in einem heterogenen Umfeld – flankiert von der Megastruktur einer Pensionskasse, dem ...weiterlesen
Akropolis der Wuppertaler Verwaltung reaktiviert: Transformation von kister scheithauer gross
Nach 14 Jahren Leerstand hat kister scheithauer gross (Köln/Leipzig/Berlin) die ehemalige Bundesbahndirektion neben dem Wuppertaler Hauptbahnhof saniert und umgebaut. Der denkmalgeschützte Verwaltungsbau aus dem 19. Jahrhundert beherbergt künftig Bürgerdienstleistungen, Jobcenter und Räume der Bergischen Universität. Errichtet wurde der Komplex, intern „BuBaDi“ genannt, in mehreren Etappen zwischen 1875 und 1940. ...weiterlesen
Zweites Leben für Schokofabrik, Kaserne & Co: Bundespreis Umwelt & Bauen vergeben
Bestand steht im Mittelpunkt des dritten Bundespreises Umwelt & Bauen. Die Jury wählte sieben Projekte, die in Sachen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung überzeugten. Über die kürzlich vergebene Auszeichnung als Preisträger durften sich gerstner + hofmeister architekten, Atelier Kaiser Shen und Alexander Poetzsch Architekturen freuen. Ausgerichtet wird der Preis wird gemeinsam ...weiterlesen
Fliegende Platten in Stendal: WBS-70-Umbau von undjurekbrüggen
In Stendal stehen viele Plattenbauten leer. Einen davon wollen undjurekbrüggen zu einem Terrassenhaus umbauen – indem sie gezielt Betonelemente entfernen lassen. Architekt Jurek Brüggen stieß bei einem spontanen Halt in Stendal auf die zahlreichen WBS-70-Bauten, die die DDR hier einst errichtet hatte. Nach der Wende zogen viele Menschen weg, die Wohnungsbauten standen leer, etliche riss die Stadt ab. Kurz nach ...weiterlesen

Referenzprojekte mit Fokus auf Nachhaltigkeit
Setzen Sie auf nachhaltige Architektur mit konkreten Projekten, die durch grüne Zertifizierungen ausgezeichnet sind. Wählen Sie aus 13 verschiedenen Zertifikaten, darunter DGNB Gold, LEED Platinum und BREEAM, und integrieren Sie höchste Nachhaltigkeitsstandards in Ihre Planungen. Darüber hinaus können Sie gezielt nach Energiestandards wie Passivhaus, KfW-Effizienzhaus oder Niedrigenergiehaus filtern.

Klimafestival für die Bauwende
Das Klimafestival für die Bauwende von Heinze und BauNetz bringt alle am Bau Beteiligten in Berlin zusammen. Zwei Tage voller Impulse, um zukunftsweisendes Planen und Bauen neu zu denken und bestehendes Wissen zu teilen. Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm zum Mitmachen, Mitdiskutieren und Mitgestalten.

Heinze ArchitekturAWARD
Der Heinze ArchitekturAWARD setzt seinen Schwerpunkt auf den Bauwandel und damit auf nachhaltige Architektur. Heinze sucht richtungsweisende Bauten, die die Herausforderungen unserer Zeit auf vorbildliche Weise meistern. Prämiert werden Projekte, die innovative Lösungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen aufzeigen und Emissionen vermeiden – ohne dabei Ästhetik, Funktionalität oder Flexibilität einzubüßen.










