Architektur und Bauwirtschaft
in Zeiten der Bauwende.
Bauwende-News
Wer nachhaltig bauen will, weiß: Ständig ändert sich etwas. Gesetze. Bestimmungen. Bauweisen. Und das Klima leider auch. Um da den Überblick zu behalten, gibt es jetzt diesen Blog. Bauwende-News fasst für Sie zusammen, was wichtig ist.
Holz-Lehm-Verbund im Praxistest: Pilotprojekt in Tirschenreuth
Die Kombination aus Holz und Lehm verbindet zwei bewährte Naturbaustoffe zu einem leistungsfähigen System für die Bauwende. Während Holz als nachwachsender Rohstoff die statische Tragfähigkeit übernimmt, dient der Lehm als natürlicher Speicher für Wärme und Feuchtigkeit. Das Ergebnis ist ein massives, ressourcenschonendes Deckenelement, das ökologische Anforderungen mit bauphysikalischer Belastbarkeit und architektonischer Qualität vereint. Konstruktive Vorteile und Klimaschutz Angesichts steigender ...weiterlesen
Solarziegel im Denkmalschutz: Wenn Energiewende auf Ortsbildschutz trifft
Ein Schweizer Landwirt wollte seine historische Scheune mit Photovoltaik ausstatten, ohne das geschützte Ortsbild zu stören. Das Projekt zeigt, welche Potenziale gebäudeintegrierte Solarsysteme für den Bestand bieten. Am Ufer des Zugersees in der Schweiz steht eine Scheune aus den 1940er Jahren. Ihr Besitzer, Hanspeter Knüsel, wollte die Dachfläche energetisch nutzen. Ein auf den ersten Blick naheliegender Schritt, der sich ...weiterlesen
Wenn Langlebigkeit zum Musterschüler wird
Schon 50 Jahre im Einsatz: nora Kautschukböden im Gymnasium Süderelbe erfolgreich wiederaufbereitet statt erneuert. Das Gymnasium Süderelbe im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek wurde 1971 errichtet und beeindruckt bis heute durch seine markante, kammartige Architektur in Hanglage. Die prägnante Gebäudestruktur verleiht dem Schulareal klare Linien und ein deutliches architektonisches Profil. Im Inneren setzt sich dieser Charakter fort: Der Kautschukboden norament 925 mit seiner ...weiterlesen
Lehm für die Diplomatie: Caesar Zumthor Architekten und Nord Architekten bauen Schweizer Botschaft in Kamerun
In Kameruns Hauptstadt Yaoundé haben die Vorbereitungen für ein ungewöhnliches Bauprojekt begonnen: Die künftige Schweizer Botschaft soll weitgehend aus gepressten Lehmsteinen bestehen. Entworfen von Caesar Zumthor Architekten und Nord Architekten, umfasst das Ensemble Kanzlei, Residenz und Verbindungsbau rund um einen zentralen Innenhof. Das Besondere daran: Der Lehm stammt aus der Region und wird mit dem mineralischen Stabilisator Oxabrick Loko ...weiterlesen
Bau-Turbo, aber mit Verantwortung: Leitfaden für Kommunen veröffentlicht
Ein breites Bündnis aus Architektur- und Umweltverbänden hat einen Leitfaden veröffentlicht, der Kommunen bei der Umsetzung des sogenannten Bau-Turbo-Gesetzes unterstützen soll – ohne Klima- und Flächenschutz zu opfern. Seit Ende 2025 erlaubt das Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung Kommunen, auf Bebauungspläne zu verzichten oder von bestehenden Plänen und dem Einfügungsgebot abzuweichen. Über die Genehmigung entscheidet die Kommune. Tut sie das nicht innerhalb von drei Monaten, ...weiterlesen
Wohnen statt Parken: Umbau in Paris von NZI Architectes
Paris beschreitet bereits seit einiger Zeit den Weg einer ökologisch nachhaltigen Stadtentwicklung, vor allem der innerstädtische Autoverkehr hat sich dadurch reduziert. Mit einem sinkenden Bedarf an Parkplätzen werden Flächen frei, die anders genutzt werden können. Nach Plänen von NZI Architectes (Paris) wurde im 17. Arrondissement ein stillgelegtes Parkhaus zu Sozialwohnungen umgebaut. Das Projekt wurde im Auftrag der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Régie Immobilière de la Ville de Paris realisiert, deren Tochtergesellschaft Hénéo in der entstandenen Wohnanlage preisgünstige Studios für Studierende, Auszubildende und Menschen mit besonderem Wohnbedarf zur temporären Nutzung anbietet. Das in den 1930er Jahren errichtete städtische Parkhaus füllte das ...weiterlesen
Was kann der Gebäude-Klimarechner? Fünf Fragen an Muck Petzet
Seit einigen Wochen steht der Gebäude-Klimarechner als kostenlose Testversion im Netz. Er ist Ergebnis eines vom BBSR geförderten Forschungsprojekts, das Muck Petzet Architekten (München) mit mehreren Kooperationspartnern verantworten – und eines von vielen neuen digitalen Werkzeugen im Sinne der Bauwende. Weiterbetrieb, Modernisierung oder Ersatzneubau? Vor dieser Frage stehen viele Bestandseigentümer*innen. Wer einfachste Daten zum betreffenden Ein- oder Mehrfamilienhaus parat ...weiterlesen
Heinze ArchitekturAWARD 2026 im Zeichen der Bauwende
Die Architektur von morgen wird heute entschieden – und zwar dort, wo Ästhetik auf Ressourcenschonung trifft. Der Heinze ArchitekturAWARD 2026 rückt genau diese Synergie ins Rampenlicht. Gesucht werden wegweisende Lösungen, die den Bauwandel nicht nur theoretisch diskutieren, sondern gebaute Realität werden lassen. Ob intelligente Strategien für das Bauen im Bestand, der Einsatz kreislauffähiger Materialien oder innovative Ansätze zur Emissionsreduktion: ...weiterlesen

Referenzprojekte mit Fokus auf Nachhaltigkeit
Setzen Sie auf nachhaltige Architektur mit konkreten Projekten, die durch grüne Zertifizierungen ausgezeichnet sind. Wählen Sie aus 13 verschiedenen Zertifikaten, darunter DGNB Gold, LEED Platinum und BREEAM, und integrieren Sie höchste Nachhaltigkeitsstandards in Ihre Planungen. Darüber hinaus können Sie gezielt nach Energiestandards wie Passivhaus, KfW-Effizienzhaus oder Niedrigenergiehaus filtern.

Klimafestival für die Bauwende
Das Klimafestival für die Bauwende von Heinze und BauNetz bringt alle am Bau Beteiligten in Berlin zusammen. Zwei Tage voller Impulse, um zukunftsweisendes Planen und Bauen neu zu denken und bestehendes Wissen zu teilen. Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm zum Mitmachen, Mitdiskutieren und Mitgestalten.

Heinze ArchitekturAWARD
Der Heinze ArchitekturAWARD setzt seinen Schwerpunkt auf den Bauwandel und damit auf nachhaltige Architektur. Heinze sucht richtungsweisende Bauten, die die Herausforderungen unserer Zeit auf vorbildliche Weise meistern. Prämiert werden Projekte, die innovative Lösungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen aufzeigen und Emissionen vermeiden – ohne dabei Ästhetik, Funktionalität oder Flexibilität einzubüßen.








